Was ist Ribisl?

Die Ribisl-Partie:

  • verschränkt die Themenbereiche Politik und Kunst.
  • ist keine Partei im klassischen Sinn, sondern bietet allen Interessierten die Möglichkeit sich auf vielfältige Weise persönlich einzubringen auf dem Gebiet der Kultur, der Kunst und auf der politischen Bühne.
  • bestreitet ihren Malkampf fast ohne Budget. Jedes Malplakat ist ein Unikat!
  • lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Beteiligten, die ihre individuellen Kompetenzen und Fähigkeiten kooperativ in den Dienst der Sache stellen.
  • zeichnet sich durch Vielfalt und Individualität aus.
  • ist eine gute Partie für alle anderen Fraktionen: Ribisl unterstützt deren ökologische und soziale Forderungen.
  • möchte im Stadtrat dabei mithelfen, eine bessere politische Kultur zu etablieren.
  • versteht Stadtratsarbeit als kooperative, gemeinschaftliche Tätigkeit.

Ribisl Idee:

Ribisl versteht sich als soziales und politisches Kunstprojekt mit maximaler Selbstbeteiligungsmöglichkeit für Menschen, die sich für Freiräume und selbstbestimmte Kunst und Kultur in Regensburg engagieren wollen.

Ribisl steht für dezentrale Stadtentwicklung durch Bürgerengagement, Stadtteilkultur und eine offene Gesellschaft ohne Belanglosigkeit, Frust und Rassismus.

Ribisl findet den öffentlichen Raum an vielen Stellen und aus vielen Richtungen betrachtet interessant. Der öffentliche Raum sollte von den Bewohner*innen Regensburgs gestaltbar sein. Soziales und künstlerisches Engagement muss an selbstgewählten Orten möglich und sichtbar werden und sich verstetigen können.

Ribisl will Räume für Begegnung quer durch alle Bevölkerungsschichten etablieren und damit das Zusammenleben Aller bereichern.

Warum Ribisl?

Ribisl heißt Johannisbeere und scheint maximal weit von den Feldern Kunst und Politik und Kunst entfernt zu sein. Ribisl ist ein zartes Pflänzchen, das wachsen und sich ausbreiten soll. Ribisl ist also ein guter Ausgangspunkt um Politik, Kunst und starre Stadtplanung umzukrempeln. 5m Johannisbeerhecke auf öffentlichem Vorstadtgrund, am Zaun der sich freuenden Menonitengemeinde, war 2019 das kleinstmögliche und harmloseste Beispiel für den Versuch von selbstbestimmtem Engagement an selbstgewählten Orten. 5m Ribislhecke “lassen sich nicht mit der Grünflächenplanung und dem Grünflächenunterhalt in Einklang bringen”. Auch nicht, obwohl 175 Menschen mit ihrer Unterschrift das Vorhaben befürworteten und umgesetzt haben wollten… Nach 15 Jahren ehrenamtlichem Engagement im öffentlichen Raum, geschredderten Skulpturen, scheinbar verschollenen Unterlagen für den städtischen Maibaumständer, willkürlichen Kunst- und Kulturverboten, leerstehenden und billig verkauften Gebäuden in den Stadtteilen und Bürgerbeteiligungsfolklore als Begleitmusik, ziehen wir die Konsequenz und gehen in die Politik. Die Stadtverwaltung soll künftig Engagement an selbstbestimmten Orten ermöglichen, sich einen Überblick verschaffen, sinnvolle Regeln aufstellen und damit aufhören engagierte Menschen auszubremsen oder herumzudirigieren. Eine starre Stadtplanung von oben, die den Bürger “mitnehmen will” benötigt dringend lebendige Gegenbeispiele und Raum für alltägliche Bürgerbeteiligung. Regensburg braucht heterotope Orte – Räume, die nach ihren eigenen Regeln spielen. Akteure können Einzelpersonen, Vereine und Sozialverbände sein. https://ribisl.org/ribislkonzepte-2015-2019/