Öffnung der Prinz-Leopold-Kaserne!

Bald mehr zum Thema…!!!!

Alle Gebäude auf der Prinz Leopold Kaserne ganz schnell komplett wegreißen?! Sozial? Ökologisch? Klug?
Alle Gebäude auf der Prinz Leopold Kaserne ganz schnell komplett wegreißen?! Sozial? Ökologisch? Klug?

Prinz_Leopold-Kasernen-Böller – ISEK Beteiligungsfolklore für vorgeblich ökologischen Totalabriss und soziale Stadtteilkultur von oben…. Ein Leuchtturmprojekt als Blendwerk. Der Planungswettbewerb läuft.

Wettbewerbsausschreibung: Ein Zitat aus dem Auslobungs-Entwurf des Städtebaulichen und landschaftsplanerischen Planungswettbewerbs „Nachfolgenutzung Prinz-Leopold-/Pionier-Kaserne und angrenzende Areale“ in Regensburg zur Entwicklung der Prinz-Leopold-Kaserne, dem der Planungsausschuss am Dienstag den 17.12.19 zugestimmt hat:
„Entlang der Zeißstraße sind bestehende Mannschaftsunterkünfte aus den dreißiger Jahren vorhanden. Diese sowie alle Wirtschaftsgebäude aus der militärischen Nutzung werden im Rahmen der Baufeldfreimachung abgebrochen und stehen für eine weitere Nutzung nicht zur Verfügung.“ (S. 15)

Derzeit ist die Kaserne von der Stadt an die Autopfandleihe vermietet. Sobald die Autos wegkommen, wird sofort und übergangslos alles abgerissen – so plant es die Stadtverwaltung.

Die u.a. im Rahmen des vom Bund geförderten Programms Soziale Stadt z.B. vom Bürgerverein Süd Ost eingebrachten Ideen bleiben wieder einmal unberücksichtigt. ( vergl. Boschmarkt) Die städtische Bürgerbeiteiligung zum ISEK (integriertes soziales Entwicklungskonzept) bleibt so Blendwerk und zivilgesellschaftlich getragene Stadtteilkultur auf der Strecke. Soziales und ökologisches Bürgerengagement finden keinen Raum.

Plakate in Planung… Skript für Redebeitrag bei der OB Kandidatenrunde 09.11.2019

Das Areal der Prinz-Leopold-Kaserne befindet sich inzwischen teilweise in städtischem Besitz, ist aber der Bevölkerung leider immer noch verschlossen. Im Sinne einer identitätsstiftenden und qualitätvollen Stadtentwicklung wäre es zielführend, das Gelände und die Gebäude zu öffnen und mit Zwischennutzungen zu beleben, die von den schrittweisen Bautätigkeiten nicht gänzlich verdrängt werden. Am Ende eines solchermaßen konzipierten Projektes steht ein lebendiges Stadtquartier, in dem es z.B. eine Gastronomie oder eine Bühne und Platz für Vereine gibt, bevor dort auch Leute wohnen. Bisher ist die städtische Vorgehensweise im Hinblick auf Kulturentwicklung völlig unklar: Auf die hinterste Halle im Südwest-Eck schreibt man eben mal Kreativwirtschaft. Ich finde, gerade hier könnte man Durchbrüche durch das vorhandene Gebäude, also Zugänge schaffen und schon jetzt die bestehende Nachbarschaft miteinbeziehen:

https://www.google.com/maps/place/Leopold-Kaserne/@49.0018255,12.1243585,52a,35y,41.06h,71.52t/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x479fc17e3febc79d:0xdea0168b18761756!8m2!3d49.0071597!4d12.1291288

Hier ein passendes Best Practice Beispiel, das darin besteht, den Planungsprozess bei gleichzeitiger Nutzung in die Länge zu ziehen, um allen Anforderungen bestmöglich gerecht zu werden:

http://www.kreativquartier-muenchen.de/