Maschendrahtzaun für Radroute und Park

Antrag als PDF: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2024/02/kl_Zaun_fuer_Radweg_Bahnlinie_Ribisl__04_02_2024.pdf

Maschendrahtzaun handlungsorientiert denken mit Informationen:

Ich hoffe, dass uns die Verwaltung tiefergehende Analysen präsentiert und wir in die Lage versetzt werden, gemeinsam kostengünstige, pragmatische und temporäre Lösungsansätze zu finden um grundlegende städtebauliche und gesellschaftliche Entwicklungspotenziale heben zu können. Im Sinne einer integrierten und förderfähigen Stadtentwicklung sollte eine konkreter werdende Aufgabenstellung zielführend zu kreativen Lösungen führen können.

Wann kommt der Gleisausbau Regensburg – Obertraubling?
Bodenuntersuchungen: “Kann man hier einen Zaun-Pfosten setzen?”
  • Baufachliche Richtlinien Kampfmittelräumung des Bundes https://www.bfr-kmr.de/
  • Es gibt mindestens zwei, von verschiedenen Auftraggebern veranlasste HGR’s (= historisch-genetische Rekonstruktion = Phase A nach BFR KMR), die den Bereich der Panzerrampe mit abdecken. Beide kommen leider zum Ergebnis, dass dort aufgrund der Weltkriegsereignisse Kampfmittelverdacht besteht (Kategorie 2 nach BFR KMR). Die mögliche Belastung wurde anhand von Luftbildern detailliert erkundet. Sprachlich unterscheiden muss man “verdachtsfrei” von “kampfmittelfrei”. Verdachtsfreiheit lässt sich durch Auswertung von historischen Unterlagen feststellen, Kampfmittelfreiheit dagegen nur durch Untersuchung und ggf. Räumung vor Ort. Für die Panzerrampe bedeutet das, dass bei allen Eingriffen in Bodenbereiche, die bei Kriegsende schon vorhanden waren, eine technische Erkundung notwendig ist (Phase B nach BFR KMR), in diesem Fall flächige Sondierung. Falls das örtlich z. B. wegen zu viel Metall im Boden oder wegen der Nähe zu den Schienen nicht möglich ist, wechselt man zu sog. baubegleitender Erkundung, d. h. der Bagger oder Minibagger zieht eine dünne Schicht ab, ein entsprechend geschulter Arbeiter oder eine Arbeiterin mit Sprengberechtigung schaut sich an, was da zum Vorschein gekommen ist, und gibt das Zeichen zum Weitergraben. Wenn etwas verdächtig erscheint, wird es von Hand soweit freigelegt, bis eine Bestimmung möglich ist. Beim Setzen von Zaunpfosten, wäre also zunächst zu klären, ob man sich im belasteten Erdreich befindet. Das lässt sich durch eine fachtechnisch begleitete Probe-Schürfung, durch Pläne oder anhand der Geländeform feststellen. Das reine, flächenmäßige Sondieren, ist relativ kostengünstig zu haben, die Preise liegen normalerweise unter 50 Cent/m². Für das baubegleitende Sondieren werden die üblichen Techniker- oder Meister-Stundensätze veranschlagt. Richtig teuer kann es bei tieferen Eingriffen (> 1 m) im Umkreis von Blindgängerverdachtspunkten werden. Hier muss dann erst vorgebohrt und vom Bohrloch aus sondiert werden.
  • Das Bombentrichterbild von 1945 zeigt, dass die Ostrampe als Betonplattenstraße am Kriegsende bereits bestand. Der heutige zwischen Rampe und Gleis – ist jedenfalls auf dem Luftbild nicht zu erkennen. Wurde der Bereich in der Nachkriegszeit verändert bzw neu angelegt?
  • Luftbilder im Vergleich: https://nea.geofly.eu/?desktop=&w=100%25&h=700px
https://geoportal.regensburg.de/geoportal/Basic/#

Bisherige Auskünfte der Stadtverwaltung zu Bodenuntersuchungen und Lärmschutzwand hier im Blog:

Anfrage:


Am 15.02.2024 um 10:15 schrieb Jakob Friedl:

Sehr geehrte Oberbürgermeisterin,

in Zusammenhang mit meinem Antrag auf Berichterstattung bezüglich der Möglichkeiten einer abschnittsweisen Realisierung des Radwegs nördlich der Guerickestraße (https://ribisl.org/maschendrahtzaun-fuer-radroute-und-park/) bitte ich um Möglichkeit zur Einsichtnahme in die der Stadt vorliegenden Gutachten zur Kampfmittelerkundung der städtischen Grundstücke nördlich des Sportpark Ost (Ostrampe) und weiter entlang der Bahngleise in Richtung Bauhof und Safferlingsteg, sowie des Areals des zukünftigen Quartiersparks westlich des JUB.

Bezüglich der Terminfindung: Mo – Fr um 9 Uhr passt bei mir immer.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit bereit.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

-- 
Jakob Friedl
mail: jakob@ribisl.org
Tel: 0176 97 87 97 27

Stadtrat für die Ribisl-Partie e.V.
Stadtberatung im Ribisl-Haus
Minoritenweg 23
93047 Regensburg
Kunst & Politik: https://ribisl.org/

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff:Fwd: Antwortschreiben
Datum:Fri, 23 Feb 2024 11:10:58 +0100
Von:Jakob Friedl <jakob@ribisl.org>
An:Oberbürgermeisterin <Oberbuergermeisterin@Regensburg.de>, Hauptamt <Hauptamt@Regensburg.de>, Schminke, Katrin <schminke.katrin@regensburg.de>

Sehr geehrte Oberbürgermeisterin ,

ich habe heute Ihr Antwortschreiben bezüglich der Möglichkeit zur Akteneinsicht bekommen.

Sie schreiben mir, dass Sie keinen kausalen Zusammenhang mit meinem Antrag bezüglich der Möglichkeiten zur abschnittsweisen Realisierung des Radwegs nördlich der Guerickestraße sehen können – das ist bedauerlich!

Ich entnehme der Geschäftsordnung, dass Sie mir als Oberbürgermeisterin in Absprache mit den weiteren Bürgermeister*innen Akteneinsicht gewähren können. Leider wird mir diese Möglichkeit von Ihnen persönlich verwehrt. Ich empfinde diese Vorgehensweise als wenig souverän, intransparent und undemokratisch.

Die Geschäftsordnung der Stadt Regensburg ist meiner Meinung nach hinsichtlich der garantierten Auskunftspflichten der Stadträt*innen reformbedürftig. Die GO der Stadt Regensburg stützt sich auf die ebenso reformbedürftige Gemeindeordnung des Freistaats Bayern, die den Kommunen zwar ausreichend Freiheiten zur Ausgestaltung der Geschäftsordnungen bietet, aber im Gegensatz zu anderen Bundesländern keine Auskunftsrechte für Einzelstadträte garantiert.

Ich würde mich freuen, wenn Sie dazu beitragen eine bessere politische Kultur für unsere Stadt zu entwickeln.

Mit freundlichen Grüßen

Jakob Friedl

Stadtrat für die Ribisl-Partie e.V.

jakob@ribisl.org

0176 97 87 97 27

ORTSBESICHTIGUNG:

https://parkversorgung.de/kalender/#Radweg_Quartierspark



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