Sickerfugenpflaster und Wasser in der Hülling / Bachgasse

https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/09/Kanalsanierung_an_der_Huelling_Ribisl_Fragen_15_09_2021.pdf

https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/09/Kanalsanierung_Huelling_Juli_2021_V0211811165.pdf

https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/09/Obere_Bachgasse_Kanal_29_09_2020_VO201701065.pdf

Weitere links:

Mi 21.Juli 2021: Ö3 Jahresbericht 2020 des Kulturreferats VO/21/18133/41

Do 24.Juni 2021: Ö11 Befreiung von Sondernutzungsgebühren wg Baustelle VO/21/17957

Do 1.Okt 2021: Ö17 Förderung der Rgb Altstadt – Faszination Altstadt VO/20/17049/66

Mi 30. Sept 2021: Planungsausschuss Ö16 Erneuerung Anschlusskanäle Obere Bachgasse Dazu eine Niederschrift:

[…] Herr Stadtrat Suttner macht darauf aufmerksam, es gebe Überlegungen zur Freilegung des unterirdischen Vitusbaches. Dieser verlaufe durch die Obere Bachgasse. Er eruiert, ob bei den Planungen hieran gedacht worden sei. […] […] Herr Stadtrat Riepl hakt nach, wann die Obere Bachgasse gepflastert worden sei.
Frau Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer antwortet, das sei in den 1990er Jahren
geschehen. Ob damals zugleich Maßnahmen am Kanal erfolgt seien, entziehe sich ihrer
Kenntnis.
Herr Stadtrat Riepl bemerkt, nur die Oberfläche sei bearbeitet worden. Wahrscheinlich sei
die Obere Bachgasse vollständig mit Leitungen der unterschiedlichen Sparten belegt. Zudem müsste dort eine Verrohrung für den Vitusbach vorhanden sein.
Herr Bächer erwidert, der Vitusbach sei zwar durch die Obere Bachgasse verlaufen. Die
Existenz einer Verrohrung sei aber nicht bekannt. Diese erstrecke sich im Wesentlichen über die Kumpfmühler Straße und das Bahngelände.[…] Frau Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer ergänzt, ein oberirdisches Bachbett sei eine Zukunftsvision. Die Anlieferung für die Geschäfte müsse direkt über die Obere Bachgasse
abgewickelt werden. Alternative Zufahrten bestünden nicht. Das erschwere natürlich eine
etwaige Freilegung. Darüber hinaus führe der Vitusbach in diesem Bereich nur noch sehr
wenig Wasser. Das sei zudem nicht unbedingt sauber. Trotzdem fände sie die Einbringung
von Wasser in diesem Umfeld positiv. In naher Zukunft solle immerhin auch das Obermüns-
terviertel umgestaltet werden. Eventuell ergäben sich hier Möglichkeiten. Denn gerade im
Hinblick auf den Klimawandel sei mehr Wasser in der Stadt zielführend.
Frau Schimpfermann fügt an, ein Wasserlauf in der Oberen Bachgasse sei geprüft worden.
Leider sei die Straße zu schmal. Schließlich müssten vor allem die Feuerwehrzufahren gesi-
chert sein. Selbst bei einer nur 30 cm tiefen Rinne sei eine Brücke vonnöten. Das sei hier
nicht umsetzbar. In Zusammenhang mit der Obermünsterstraße könne das Thema aber gerne erneut aufgegriffen werden. SI/2133/20 Ausdruck vom: 18.12.2020
Seite: 16/35

Herr Stadtrat Riepl erörtert, wäre eine Verrohrung vorhanden gewesen, hätte zumindest die Dachentwässerung dorthin und nicht mehr in den Mischwasserkanal geleitet werden können. Das würde zumindest zur Entlastung des Kanals und des Klärwerks beitragen.
Herr Bächer klärt auf, der Vitusbach passiere sowohl die südliche als auch die nördliche
Kumpfmühler Straße, einen Bereich des Dörnbergparks und münde letztlich in die Donau.
Einige Verrohrungen befänden sich unter Privatgrundstücken. Eine Verlegung an die Ober-
fläche würde immense Kosten verursachen. Ferner seien Fehlanschlüsse nicht vermeidbar,
falls die Ableitung von Dachwasser in die Verrohrung erlaubt werde. Folglich könnte sogar
Sanitärwasser in den Bachläufen vorkommen. Deshalb werde hiervon abgesehen.
Frau Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer fasst zusammen, eine Verrohrung in der
Oberen Bachgasse existiere nicht. Der Vitusbach ende ungefähr parallel zum Theater in der
Donau. […]

Weiteres zur Bachgasse: