Projektidee: Gemeinschaftshaus Ostpark mit angegliederter öffentlicher Toilette

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Ein selbstorganisierter, durch einen Verein zu gestaltender Umbau der ehemaligen Gartenamtsunterkunft im Ostpark:zum Gemeinschaftshaus mit Kiosk, Küche, Stauraum für Bühne, Anlage und Spielzeug und einer angegliederten öffentlichen Toilette würde als partizipative Kultur-Baustelle stattfinden und könnte der Stadt so viel Geld sparen. Ziel des ehrenamtlich vorangetriebenen Projektes ist es, alle Bevölkerungsschichten einzubeziehen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und einen architektonisch anspruchsvollen und funktionierenden Identifikationsort für alle Parkbenutzer zu schaffen.

Preview der Vorplanung beim Spielfest im Ostpark am 19.09.2021:

Die Pläne der Stadtverwaltung sahen bisher vor, die „marode“ Gartenamtsunterkunft abzureißen – allerdings ist hierfür – ebenso wie für einen Neubau – kein Geld eingestellt. Früher hatte das heute von außen garagenartig und unspektakulär anmutende Gebäude als Klohaus zwei Stockwerke mehr! Alle anderen Klinkerbauten der Von-der-Tann-Kaserne stehen heute unter Denkmalschutz. Nur eines der ehemaligen, durchaus ansehnlichen Klohäuser, das über zwei Stockwerke hinweg mit einem Mannschaftsgebäude verbunden war, steht noch. (Ganz nach unten scrallen…)

Wir betonieren die Bodenplatte aufs Dach. Das eröffnet Möglichkeiten…

Sehr bald hier zu sehen: Ein Modell; Umbaupläne und Visualisierungen für das Projekt einer selbstorganisierten, ausbaufähigen „Parkversorgung“ beziehungsweise des aufstockbaren „Parkhauses“, auch bekannt als „Gemeinschaftshaus Ostpark“, sowie eine mögliche Konstellation von Dienstleistungsarchitektur auf dem Vorlatz.

Good News und etwas Klarheit für die Vorplanungen im August 2021:

August 2021: Die Historische Recherche in den Archiven beginnt… Die ehemalige Gartenamtsunterkunft hatte früher wohl einmal 2 Etagen mehr und war wohl eventuell auch ein ehem. Latrinengebäude … oder ein Munitionsdepot? Wann wurden die oberen Etagen abgerissen?

Aus der Broschüre “Von der Kaserne zur Behörde” http://europabrunnendeckel.de/download/Kaserne_zur_Beh%C3%B6rde_2009.pdf
Quelle: Bildarchiv der Stadt Regensburg
Quelle: Bildarchiv der Stadt Regensburg

Scanned Document

Nicht erst im ISEK (2017-2019) und in den Beschlussvorlagen von 2021, auch schon 1954 war von einem Kiosk zur Parkversorgung die Rede…:

Erste gemeinsame Besichtigung am 22.07.2021: Anschließend wurde gleich ein Bestandsplan gezeichnet… Anschließend bis 23 Uhr Infostand.

Aufmaß: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/07/Aufmass-22.07.21.pdf

Erstaunlich dicke Mauern und Pfosten wechseln sich mit sehr schmalen Mauern ab!

22_07_2021: Infostand vor dem historischen Latrinengebäude

Presseordner 28.06.2021 mit Einladung zur Pressekonferenz am Fr 2. Juli, Anschreiben, Grafiken und Fotos: http://europabrunnendeckel.de/download/Pressematerial_Gemeinschaftshaus_Ostpark.zip

Das “Multifunktionsgebäude ist Teil der Beschlussvorlage, jedoch nicht des Maßnahmenbeschlusses zu Aufwertungsmaßnahmen im Ostpark im Umweltausschuss am Di 6.7.21: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/07/VO211804167_Ostpark_Juli_2021.pdf

Unser Projekt:

Idee für ein soziokulturelles Plan-& Bau-Projekt, das sich an den Bedürfnissen des Gartenamts und der zukünftigen Nutzer*innen orientiert, alle Anforderungen an ein von der Stadt zu übernehmendes öffentlich genutztes Gebäude berücksichtigt und diese als interessante Aufgabe und Herausforderung begreift.

Herangehensweise: Die Stadtverwaltung befragte mehrfach die Bürger*innen zu gewünschten Verbesserungen im Ostpark. Das Gartenamt entwickelte im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen im Ostparks eine Idee für das Raumprogramm eines Neubaus der alten Gartenamtsunterkunft als “Gemeinschaftshauses Ostpark mit angegliederter öffentlicher Toilette” beim “Grillplatz”, die in der Beschlussvorlage VO211776567 angedeutet und in der Sitzung des Umweltausschusses am 29. April 2021 mündlich erläutert wurde, aber auf unabsehbare Zeit aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht umgesetzt werden kann. Wir befragen nun die Stadtverwaltung nach ihren gewünschten Vorstellungen um in Eigeninitiative und koproduktiv selbst eine sehr kostengünstige und qualitativ hochwertige Planung und förderfähige ehrenamtliche Realisierung auf den Weg zu bringen. Am Ende des beispielhaften Bau-Prozesses steht gute Architektur und ein funktionierender sozialer Organismus, der dem Ort und der Realisierbarkeit zukünftiger Projekte gut tut.

Brief an den Quartiersbeirat über das Quartiersmanagement soziale Stadt: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/05/Brief_an_Quartiersbeirat_Ostpark_Gemeinschaftshaus_27_05_2021.pdf

Brief an Bürgermeister Artinger: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/05/Brief_an_Bgm_Artinger_Ostpark_Gemeinschaftshaus_27_05_2021.pdf

Brief an das Projektmanagement Soziale Stadt: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/06/Gemeinschaftshaus_im_Ostpark_Projektmanagement_Soziale_Stadt_3_6_2021_netterMensch.pdf

Brief an die Oberbürgermeisterin mit der Bitte um einen Ortstermin 6_6_2021: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/07/Gespraechstermin-Oberbuergermeisterin-Ostparkprojekt.pdf

Brief an alls Stadträt*innen: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/07/Projektidee_Ostpark_Unterstuetzung_aus_dem_Stadtrat_05_07_2021.pdf

Brief an Quartiersbeirat 13.07.2021: Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Erarbeitung einer Vorplanung mit Konzeptstudie zur Durchführbarkeit und zum Nutzen des soziokulturellen Bauprojekts https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/07/Antrag_Quartiersbeirat_Gemeinschaftshaus_Ostpark_13_07_2021.pdf

Antwort vom Quartiersbeirat vom 03_08_2021: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2021/08/J_Friedl_-28_07_21.pdf

Fahrplan (Juni 2021):

Ein möglicher Fahrplan für das Projekt ist auf Seite 2 im Brief an den Quartiersbeirat formuliert.

Vergleiche z.B. auch Zeitplan im ISEK auf Seite 132: https://www.regensburg.de/fm/121/innerer-suedosten-entwicklingskonzept.pdf

Wir beabsichtigen mit unserem Konzept einer inklusiven Kulturbaustelle die sozialen und baulichen Ziele des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts INNERER SÜDOSTEN ortsspezifisch zu konkretisieren.

Dazu werden wir über die Sommerferien eine Informations-Broschüre mit einer Konzeptstudie erarbeiten, die wir den Entscheidungsträgern und der interessierten Öffentlichkeit im Rahmen von Fach- und Kulturveranstaltungen präsentieren und zur Verfügung stellen werden.

Das sollte noch im Juni passieren:

Um der Stadtverwaltung einen guten Vorschlag machen zu können, wünschen wir uns einen Ortstermin mit den an der Planung und Vermittlung beteiligten Akteuren und mit entsprechenden Vertreter*innen der Stadtverwaltung. Um im August eine fundierte Planung für ein partizipatives Bauprojekt erarbeiten zu können, wollen wir in einem weiteren Besprechungstermin genauer erfahren und protokollieren, welches Raumprogramm und welche Anforderungen die Stadtverwaltung an ein gemeinsam genutztes Gebäude stellt. Wir hoffen, dass sich die Stadtverwaltung hier nicht verweigert, sondern freut.

Mai 2021: Erste Visualisierung der Architekturstudent*innen für den Infostand bei den Theatervorführungen im Ostpark, bei dem das bestehende Gebäude von außen angestrahlt wird:

Hintergrund:

Im Zuge der Erstellung des ISEK 2017 (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für das Untersuchungsgebier Innerer Südosten) und des daraus folgenden eingeschränkten städtebaulichen Sanierungsgebiets „Sozialer Zusammenhalt“, dem Förderprogramm in dem entsprechende städtische Maßnahmen zu 60% förderfähig sind, wurden die Bewohner*innen des Kasernenviertels in den vergangenen Jahren mehrmals befragt, wie ihr Stadtviertel und speziell der Ostpark aufgewertet werden könnte.

Eine öffentliche Toilette und eine Infrastruktur für Kultur im Ostpark waren dabei immer zentrale Punkte.

Das Gartenamt formulierte im Mai folgendes Raumprogramm für einen Neubau der Gartenamtsunterkunft: Geräteraum für das Gartenamt, Küche für Feste, Stauraum für Sitzgelegenheiten, Bühne und Werkzeug, angegliederte öffentliche Toilette. (vgl. Brief an den Quartiersbeirat und VO/21/17765/67).

Diese förderfähige Sanierungs-Maßnahme scheitert allerdings allerdings an den Kosten und der finanziellen Situation der Stadt: Bis auf Weiteres ist hierfür kein Geld im Investitionsplan vorgesehen.

Die partizipative Realisierung unserer Projektidee wird für sehr viel weniger Geld umsetzbar sein als über die übliche Herangehensweise eines kompletten Neubaus durch eine Firma. Durch ein so möglich gewordenes gemeinschaftliches Arbeiten mit der Bausubstanz können auch die Materialkosten günstiger ausfallen. Im Ergebnis erwarten wir hier zudem eine höhere Bauqualität und positive und vor allem nachhaltigere Effekte auf den Park im Sinne des Förderprogramms “Sozialer Zusammenhalt”.

Flyer:

Sie wollen sich einbringen? Hoffentlich wird dies bald möglich, wenn ein gangbarer Weg für erste Schritte geebnet wird…

Sie wollen über weitere Fortschritte informiert werden und bezüglich des geplanten fachlichen und kulturellen Begleitprogramms auf dem Laufenden gehalten werden?

Schreiben Sie eine Email an jakob@ribisl.org mit dem Betreff: Ostpark

Juni-juli: 20 x ausbaufähiger Infostand begleitend zu den Vorstellungen des Stadt-Theaters für das Theaterpublikum und die Parkbesucher*innen. Wir wollen schließlich im August damit beginnen zu planen….

Referenzprojekte an anderen Orten: (Suche nach “Gemeinschaftshäuser selber bauen”) Beispiele dafür, dass es durchaus sinnvoll, möglich und realisierbar ist den Planungsprozess selbst zu initieren und gemeinschaftlich und ehrenamtlich umzusetzen.

https://orangefarm-ev.de/MANNHEIM-GEMEINSCHAFTSHAUS

https://www.infranken.de/lk/gem/kottendorfer-bekommen-gemeinschaftshaus-art-3153065

https://www.schreiter-architekten.de/projekt/gemeinschaftshaus-f%C3%BCr-die-stadt-l%C3%BCnen

https://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Waizenhofener-bauen-Gemeinschaftshaus-selbst;art596,1899649

Private Baustellenklokabine im Ostpark …auch das können wir selbst schöner und günstiger mit 3 Kabinen!

Teile des Planungsteams

(Größenangabe der Pappaufsteller mit Schuhen und Hut)

So kam es zu der Idee…

Leuchtende Latrinen: Ein weiterer interessanter Ort im Ostpark, den wir im Rahmen der Theatervorführungen im Juni / Juli 2021 beleuchten werden (Neonröhren, Overheadprojektoren, variable Maße). Das alte Latrinenhaus wird momentan als Garage und Aktenlager des Zentrums für Familie & Soziales der Regierung der Oberpfalz genutzt. (Die Regierung verwaltet 11 km Akten.) Falls sich in (fernerer) Zukunft die Möglichkeit ergibt, dass die Akten an anderer Stelle gelagert werden können oder Papierakten aufgrund der Digitalisierung überflüssig werden, könnte dieses Gebäude öffentlich(er) genutzt werden. Vielen Dank, liebe Regierung, für das Vertrauen und den Strom!

Eine weitere Projektidee im Kasernenviertel für die PLK Zwischennutzung (http://www.bauwaerts.de/prinzleokultur/)