Wurzelschaden Entwässerungsbauwerk IZ

Antrag auf Berichterstattung: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2026/01/Antrag_Berichterstattung_Wurzelschaden_Entwaaeserungsbauwerk_Bpl193_13_01_2026.pdf

Anfrage Bauordnungsamt (wurde an das Umweltamt weiterverwiesen): https://ribisl.org/wp-content/uploads/2026/01/Antrag_Berichterstattung_Wurzelschaden_Entwaaeserungsbauwerk_Bpl193_13_01_2026.pdf —-UNBEANTWORTET: UMWELTAMT SEI ZUSTÄNDIG—-

Anfrage Umweltamt – bisher keine Antwort: https://ribisl.org/wp-content/uploads/2026/01/Anfrage_UntereNaturschutzbehoerde_Entwaaeserungsbauwerk_Bpl193_13_01_2026.pdf —UNBEANTWORTET: UMWELTAMT BERICHTETE IN DER SITZUNG DES UMWELTAUSSCHUSSES AM 10.2.26 DASS DIE ANFRAGE AN DAS NAUORDNUNGSAMT ÜBERWIESEN WURDE 🙁

Anfrage Immobilienzentrum (bisher keine Antwort): https://ribisl.org/wp-content/uploads/2026/01/Bauausfuehrung_Entwaesserungsbauwerk_IZ_BPl193_13_01_2026.pdf —KEINE REAKTION.

!!!! Anfrage Umweltamt 2023: Antwort keine Wurzelschäden feststellbar !!!! HIER NACHLESEN….

Antrag auf Berichterstattung 29.1.2026 als jpg.:

Presse:

Recherche 18.3.2026: Durch Patenschaften könnten Kosten gespart werden,

z.B für Fertigstellungspflege, Wässern, Schnitt, Düngung, Nacharbeiten von Mulch und Verankerung, Unkrautbeseitigung.

Nachbarn können Gießen. Das Vorgartenamt kann sich mit fachkundiger Unterstützung um den Rest kümmern.

Es ist dann halt eine Frage der Gewährleistung bei der Ausschreibung….

Bei vielen Bäumen summiert sich ein beachtlicher Betrag, der dann für eine weitere Qualifizierung genutzt werden kann…

Das Gartenamt rechnet so: 

Kosten für Baumpflanzungen inklusive Fertigstellungs- und Entwicklungspflege
Leistung/MaterialBaum I. WOBaum II. WO
Preis in € , netto
Pflanzmaterial, 18-20825,00660,00
 
Pflanzarbeiten, liefern, Baumgrube, Bodenverbesserung, Pflanzung, 3-Bock, Schattierung und Mulchabdeckung, Bodenaustausch385,00350,00
Fertigstellungspflege, Wässern, Schnitt, Düngung, Nacharbeiten von Mulch und Verankerung, Unkrautbeseitigung330,00300,00
Entwicklungspflege 2 Jahre1.500,001.200,00
Zwischensumme3.040,002.510,00
Risikozuschlag, 10 % Zwischensumme304,00251,00
Gesamtkosten3.344,002.761,00

Oben genannte Zahlen sind für einen Zeitraum von 5 Jahren aufgestellt – im Anschluss sollte der Baum selbstständig wachsen. Des Weiteren sind die angegebenen Zahlen nicht zu zutreffend für Pflanzungen im Straßenbegleitgrün, im Bereich versiegelter Flächen, usw. – vereinfacht formuliert: neuer Baum auf der grünen Wiese und dann sind die Werte zutreffend.

Koproduktion 17.3.2026

Es ist erfreulich, dass mit der Planung der Nachpflanzungen eine Firma betraut worden ist, und es ist erfreulich, dass zwei große Pappeln und mehrere Stümpfe als Habitatstrukturen stehenbleiben konnten. Auch dass die Stämme als Totholz liegen, macht Sinn, denn die Stadt will mit ihrer kürzlich in Auftrag gegebenen Biodiversitätsstrategie einen Schwerpunkt auf den Totholzkäfer legen. Die Stämme können effektiv angeordnet und in kleine Biotopstrukturen eingebaut werden – sehr schön! (Da es sich um Pappelholz handelt, würde ich davon absehen, die Stämme weiter zu bearbeiten.)

Es ist uns ein großes Anliegen, dass in der Planung Potenzialflächen für weitere Bepflanzung, gärtnerische Gestaltung und gestaltbare Aufenthaltsbereiche skizziert werden. So bleiben Entwicklungsmöglichkeiten für nachfolgendes nachbarschaftliches Engagement erhalten. Wahrscheinlich reicht es dabei vollkommen aus, organische Umrisslinien vorzuschlagen und mit einer Palette aus Möglichkeiten zu versehen. (z.B. Türen im Zaun, Anböschungen, Hügel, weitere Sträucher, Obst oder Wein, Beerenhecke, Aufenthalts- & Spielbereiche usw.) Der Fvfu-uüiUF.e.VB. kann sich z.B. vorstellen, in 70 cm Abstand zum Zaun eine Hecke aus Himbeeren und Johannisbeeren zu pflanzen und zu pflegen. Die Mieterbefragung des FUF hat 2025 aufgezeigt, dass seitens der Stadtbaumieter*innen eine großes Interesse an einer qualifizierteren Gestaltung und an mehr Bäumen besteht und alle Befragten eine solche Hecke toll fänden – lange bevor die Rodung der Pappelallee im Raum stand.  https://ribisl.org/wp-content/uploads/2026/01/Befragung_KfE_kl.pdf

Die Möglichkeit für den Einbau von Türen in den Gartenzaun der Nachbarn eröffnet vielfältige Potenziale für Begegnung und Patenschaften.

Weitere Infos:

Der Ribisl-Antrag auf Berichterstattung zu den Wurzelschäden und Gestaltungsmöglichkeiten konnte im letzten Umweltausschuss nicht abschließend behandelt werden und kommt nun am Dienstag, 26. April, nochmals auf die Tagesordnung. Das ist schön, denn hinsichtlich des darin enthaltenen Wunschs nach hochwertiger Gestaltung und Einbeziehung der Nachbarschaft gab es in der letzten Sitzung Unterstützung von Daniel Gaittet. 

Ursprünglich sollten 12 Bäume komplett gerodet und entfernt werden und laut Fällgenehmigung lediglich 20 Bäume nachgepflanzt werden – laut Baumschutzverordnung müssten es 36 sein.

Vielleicht kann es gelingen, vor Ort vollwertigen ökologischen Ausgleich und neue, klimaresiliente Aufenthaltsqualitäten entstehen zu lassen.

Die zwei Schwerpunkte des ISEKs sollten insbesondere hier auf Stadtbaugrund greifen können: Förderung des sozialen Zusammenhalts und Schaffung von Grün- & Freiraumstrukturen. Ein soziales Garten- / Gestaltungsprojekt ist im ISEK vorgesehen und wäre theoretisch förderfähig.

Nachbarschaftliches Engagement und Strukturen:

Der FUF-Kulturverein lädt die Nachbarschaft nun kontinuierlich zweiwöchentlich zu einem Ausgleichsflächen- bzw. Zauntreff in den KfE* ein, um gemeinsam Ideen und geeignete Strategien für eine schöne Entwicklung im Sinne des ISEK zu finden und einen gewissen Organisationsgrad zu erreichen und um Kooperationspartner für die Stadtbau sein zu können. Vielleicht ensteht daraus eine extra Verein, dem dann auch der FUF-Kulturverein beitreten kann, der bereits das „Vorgartenamt“ und den Nachbarschafts- & Projektraum KfE* betreibt und täglich gemeinnützige Arbeit organisiert.

Auf der „Kunstpark“-Seite gibt es aus der Nachbarschaft heraus großes Interesse an der Mithilfe für eine qualitätvolle Gestaltung und auch Bereitschaft, verlässliche Patenschaften für Baumpflanzungen, das Angießen und auch den Unterhalt zu übernehmen, also z.B. regelmäßig Müll einzusammeln, der sich in einem Biotop eher verfängt. So könnte eine anspruchsvolle Gestaltung möglich werden, ohne dass dafür viel höhere Kosten für Pflege und Unterhalt für die Stadtbaumieter*innen entstehen. Das Potenzial von ehrenamtlichem Engagement sollte berücksichtigt und eingepreist werden.

Finanzierung:

Der „Projektmanager soziale Stad hat uns klar signalisiert, dass Beteiligungsformate durch den Quartierfond („Entwicklungsgebiet sozialer Zusammenhalt“) gefördert würden. Laut Finanzreferent könnten möglicherweise auch Gelder aus dem Programm Smart City akquiriert werden. Auch der Umweltfond der Stadt Regensburg bietet sich an. Weitere Unterstützung könnte von städtischen und überregionalen Stiftungen kommen, und am Ende gibt es noch einem Preis für das tolle Nachbarschafts-Projekt.

Aus dem Kreis unseres Nachbarschaftstreffs kam auch die Idee, einen Brief an das IZ zu schreiben und um eine Kostenbeteiligung für die angrenzende Freiraumgestaltung zu bitten. Denn nach der Insolvenz der IZ-Baufirma werden die Ausgleichs- und Gestaltungsmaßnahmen durch die Stadtbaumieterinnen bezahlt werden müssen.

In jedem Fall wäre es sinnvoll, die bei den Stadtbaumietern anfallenden Kosten für die Ausgleichs- und Qualifizierungsmaßnahmen durch Engagement, Patenschaften, Fördergelder und Spenden zu reduzieren. Diese Möglichkeit kann von Anfang an mitgedacht werden. Bis zur Umsetzung der Maßnahmen ist noch genügend Zeit, um in der bereits bestehenden nachbarschaftlichen Initiative Entsprechendes zu organisieren.

Umweltbildung:

Der Kulturverein plant im KfE* mit Stadtteilnetzwerkgeldern eine Vortragsreihe zum Thema naturnahes Stadtgrün und ökologische Gartengestaltung, mehrere Referenten haben bereits zugesagt.

Gemeinwesenarbeit und Forschung:

Am 17. April besucht einem studentischen Kurs von der OTH das Vorgartenamt, um sich mit interkultureller Gemeinwesenarbeit mit Gestaltungspotenzialen auf der neu anzulegenden Fläche hinter dem KfE* auseinanderzusetzen.

Bestehende Gartenflächen:

Das „Vorgartenamt“ bewirtschaftet hinter den Stadtbauhäusern bereits 4 Gartenflächen am Zaun zum IZ. (Bilder im Anhang) Um Wurzeln nicht zu beschädigen, mussten wir hier sehr vorsichtig vorgehen und mit Aufschüttungen arbeiten. An einer Stelle hat ein Nachbar bereits eine Tür eingebaut. Es wäre schön, wenn in diesem Abstand auch kleine Bäume und größere Sträucher pflanzen könnten, Fotos  von den Flächen: https://parkversorgung.de/vorgartenamt/#rueckseite

Weiteres:

Die Sickergrube neben dem Kunstparkspielplatz ist laut B-Plan auch Ballspielfläche und sollte nun vom Gartenamt entsprechend qualifiziert werden. Einen entsprechender Antrag ist in Vortbereitung.

Hier eine KI-Visualisierung von einem Nachbarn:

Auch interessant: Türl im Zaun zum Spielplatz! Ein Ribisl-Erfolg!

Der Bplan 193 verstößt in fast allen Punkten gegeben den Rahmenplan!

Arbeiten vor Ort: